„Ich war so erleichtert, als die Zahl auf der Waage endlich runterging. Das hatte über Jahre nicht funktioniert, egal was ich probiert habe. Was mir keiner gesagt hat: dass ich irgendwann morgens beim Treppensteigen außer Atem bin und mich frage, wo eigentlich meine Kraft hin ist.“
Birgit ist 54, kaufmännische Angestellte in einem mittelständischen Betrieb, seit über zwanzig Jahren im selben Büro. Sie kennt ihre Zahlen, sie kennt ihre Abläufe, und lange Zeit kannte sie auch ihren Körper. Dann kamen die Wechseljahre, und etwas verschob sich. Das Gewicht stieg nicht dramatisch, aber stetig, Jahr für Jahr, ein paar Kilo, die nie wieder weggingen. Diäten hat sie genug gemacht. Sie hielten ein paar Wochen, manchmal ein paar Monate, dann war alles wieder da, oft mit Zinsen.
Was Birgit beschreibt, kennen viele Frauen in ihrem Alter. Es ist nicht die eine große Mahlzeit, die das Problem macht. Es ist die Summe aus verändertem Stoffwechsel, weniger Bewegung im Büroalltag und einem Körper, der nach der Menopause anders mit Energie umgeht. Sie hatte sich fast damit abgefunden.
„Ich dachte irgendwann, das ist jetzt eben so. Mit über fünfzig und in den Wechseljahren. Man redet sich das einfach irgendwie schön. In Wahrheit war ich aber einfach frustriert.“
Als die Ärztin die Spritze ins Spiel brachte
Bei einer Routineuntersuchung sprach ihre Hausärztin sie auf das Thema an. Sie besprachen die Optionen offen, und am Ende verordnete die Ärztin Birgit eine Abnehmspritze mit dem Wirkstoff Semaglutid. Privat, auf eigenes Rezept, mit regelmäßigen Kontrollterminen. Birgit war skeptisch, aber auch irgendwie neugierig. Sie hatte in den Nachrichten davon gehört, dort allerdings eher kritisch, und wusste nicht so recht, wie sie das einordnen sollte.
Die ersten Wochen waren eine Umstellung. Der Appetit, der sie jahrelang begleitet hatte, war auf einmal weniger. Sie aß kleinere Portionen, oft ohne es zu merken, und war früher satt. Das Gewicht begann zu sinken, langsam aber stetig. Nach ein paar Monaten passte ihr eine Hose wieder, die seit Jahren im Schrank hing. Sie war erleichtert, fast euphorisch.
Wichtig ist ihr bis heute, das einzuordnen: Die Spritze war eine ärztliche Entscheidung, kein Selbstversuch. Sie ging zu ihren Kontrollterminen, sprach über Nebenwirkungen, und die Dosis wurde langsam gesteigert. Für Birgit war das kein Lifestyle-Produkt, sondern ein verschreibungspflichtiges Medikament unter ärztlicher Begleitung.
„Die ersten Monate waren eine Erleichterung. Nach den vielen frustrierenden Jahren tat sich endlich etwas. Ich habe mich morgens auf die Waage gestellt und gesehen, dass es langsam abwärtsging. Ich war stolz auf mich.“
Warum die Treppe plötzlich schwerer wurde
Nach einigen Monaten schlich sich etwas ein, das Birgit zuerst nicht zuordnen konnte. Die Treppe ins zweite Stockwerk im Büro, die sie täglich nahm, fühlte sich schwerer an. Sie kam oben außer Atem an. Beim Einkaufen wurden die Tüten zur Last. Abends war sie müder als früher, und es war eine andere Müdigkeit, nicht das angenehme Ausgelaugtsein nach einem vollen Tag, sondern eine Art Kraftlosigkeit.
Sie hatte angenommen, dass weniger Gewicht automatisch mehr Leichtigkeit bedeutet. Das Gegenteil passierte. Sie wog weniger, aber sie fühlte sich schwächer. Das passte für sie nicht zusammen, und es machte ihr leise Sorgen.
„Ich dachte, ich werde leichter, also wird alles leichter. Aber ich war kraftloser als vorher. Treppen, Einkaufstüten, Wäschekorb hoch in den ersten Stock. Lauter Kleinigkeiten, die mir vorher nie aufgefallen sind.“
Eine Weile schob sie es auf das Alter, auf den Stress im Büro, auf den schlechten Schlaf. Bis sie bei einem Kontrolltermin ihre Beobachtung ansprach und ihre Ärztin ihr erklärte, was hinter dem Gefühl stecken könnte.
Der Moment, in dem es klick machte
Ihre Ärztin erklärte ihr, dass man beim Abnehmen nicht nur Fett verliert, sondern auch Muskelmasse, und dass das bei einem schnellen Gewichtsverlust unter der Spritze durchaus eine Rolle spielen kann. Dazu kam ein zweiter Punkt, der Birgit einleuchtete: Wer auf einmal deutlich weniger isst, nimmt automatisch auch weniger Nährstoffe auf. Kleine Portionen bedeuten kleine Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen.
„Als meine Ärztin sagte, dass ich nicht nur Fett, sondern auch Muskeln verliere, hat es bei mir klick gemacht. Ich hatte immer nur auf die Waage geschaut. Dass die Zahl runtergeht, heißt eben nicht automatisch, dass ich gesünder werde.“
Fifty Five Insight: In Zulassungsstudien (u. a. STEP-1, SURMOUNT-1), zusammengefasst in einer Übersichtsarbeit (Neeland et al. 2024), stammen rund 25 bis 40 % des unter GLP-1-Medikamenten verlorenen Gewichts aus fettfreier Masse (u. a. Muskulatur). Gleichzeitig steigt das Risiko für Nährstofflücken, weil die Nahrungsmenge und die Vielfalt der Mahlzeiten sinken. Zu den am häufigsten beobachteten Defiziten gehören Vitamin D, Magnesium, Vitamin B12 und Thiamin. Krafttraining und eine ausreichende Proteinzufuhr gelten als die zentralen Hebel, um Muskulatur im Defizit zu erhalten.
Für Birgit ergab plötzlich alles einen Sinn. Die schweren Treppen, die müden Arme, das Gefühl der Kraftlosigkeit. Sie hatte sich auf die Zahl auf der Waage konzentriert und übersehen, woraus dieses verlorene Gewicht eigentlich bestand. Wer tiefer in das Muskelthema einsteigen will, findet die Hintergründe in unserem Beitrag zum Muskelabbau unter der Abnehmspritze, und einen Gesamtüberblick liefert der vollständige Guide zur Abnehmspritze.
Wie Birgit umgebaut hat
Birgit ist niemand, der Dinge halb macht. Sie hat ihren Alltag umgebaut, ohne ihn auf den Kopf zu stellen. Zweimal die Woche geht sie jetzt ins Studio, ein einfaches Ganzkörper-Programm mit Geräten, das ihr eine Trainerin gezeigt hat. Sie achtet bewusst auf mehr Protein, vor allem morgens und mittags, weil ihr bei den kleinen Portionen sonst zu wenig zusammenkommt. Und sie wollte eine verlässliche Grundversorgung, die sie nicht jeden Tag neu zusammensuchen muss. Mehr zu den Nährstofflücken, die unter der Spritze entstehen können, lest ihr in unserem Artikel zum Nährstoffmangel unter der Abnehmspritze.
Für die Basis nimmt sie morgens BASE von Fifty Five, unseren Multivitamin- und Mineralstoffkomplex. BASE liefert unter anderem Vitamin B12 und Thiamin, die zu einem normalen Energiestoffwechsel beitragen. Bei den kleinen Portionen, sagt Birgit, war ihr nach ärztlichem Rat genau an dieser Stelle eine verlässliche Grundversorgung wichtig.
Dazu kam RISE von Fifty Five für die Versorgung mit Vitamin D, das zur Erhaltung einer normalen Muskelfunktion beiträgt. Gerade weil das Muskelthema für sie im Mittelpunkt stand, war ihr dieser Baustein wichtig. Und abends nimmt sie CALM von Fifty Five, unseren Magnesium-Komplex. Magnesium trägt ebenfalls zu einer normalen Muskelfunktion und zur normalen Eiweißsynthese bei und spielt im Elektrolythaushalt eine wichtige Rolle. Für Birgit ist das der ruhige Abschluss des Tages.
„Ich wollte nicht zehn verschiedene Dosen im Schrank stehen haben und jeden Morgen rätseln. Morgens BASE, das Vitamin D dazu, abends dann das Magnesium. Das kriege ich hin, auch an stressigen Tagen.“
Birgits Fazit: weniger auf die Waage, mehr auf die Kraft schauen
Birgit ist noch nicht am Ziel, und sie tut auch nicht so. Es gibt Wochen, in denen sie das Training schleifen lässt, und Tage, an denen sie zu wenig isst, weil der Appetit einfach nicht da ist. Aber das schwere Gefühl auf der Treppe ist seltener geworden. Sie fühlt sich wieder agiler, nicht nur leichter, sondern stärker. Das ist für sie der eigentliche Unterschied.
Was sich vor allem verändert hat, ist ihr Blick. Die Waage ist nicht mehr das einzige Maß. Sie fragt sich heute eher, ob sie die Einkaufstüten gut hochbekommt und ob sie abends noch Kraft hat. Das, sagt sie, ist ehrlicher als jede Zahl.
„Ich schaue nicht mehr nur auf die Zahl. Ich schaue darauf, ob ich mich stark fühle. Das ist ein anderes Ziel, und ehrlich gesagt ein besseres.“
Disclaimer:
Dieser Artikel dient ausschließlich der Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt oder Apotheker. Die hier bereitgestellten Informationen sollten nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei Gesundheitsfragen oder -beschwerden konsultiere bitte immer einen Arzt deines Vertrauens. Fifty Five übernimmt keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.















Die Spritze allein reicht nicht: Wie Andreas das Abnehmen selbst in die Hand nahm
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